Pressemitteilungen Lokale Agenda 21
02.07.2009Solar, Holzpellets, Wärmepumpe: Neuer Förderrechner der dena Den Heizkessel komplett abschalten und so Geld und Energie sparen - im Sommer ist das für Hausbesitzer mit Solaranlagen kein Problem. Mit dem Einbau einer Solarthermieanlage können sie die wertvolle Wärmestrahlung einfangen und ihr Warmwasser damit heizen. Auch Pelletöfen oder Wärmepumpen, die die Energie aus Holz beziehungsweise anteilig aus Umweltwärme gewinnen, reduzieren spürbar die jährlichen Energiekosten.
Der Staat unterstützt dabei Hausbesitzer bei der Investition tatkräftig: Bis zu 500 Millionen Euro stehen aus dem Marktanreizprogramm (MAP) zur Förderung von erneuerbaren Energien zur Wärmegewinnung jährlich zur Verfügung. In Neubauten ist die Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien seit dem 1.1.2009 Pflicht.
Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat einen Förderrechner entwickelt, um online schnell und einfach den individuellen Fördersatz zu ermitteln. Mit dessen Hilfe erfahren Interessierte, wie hoch der Zuschuss aus dem MAP für die geplante Anlage ist. Die KfW-Förderbank unterstützt mit zinsgünstigen Darlehen die energetische Sanierung eines Bestandsgebäudes.
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.zukunft-haus.info/foerderrechner
Der Bürgermeister
- Agenda-Büro -
In Vertretung
Norbert Büscher
Beigeordneter
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07.07.2008
Energieausweispflicht für Häuser Online-Check für Immobilienbesitzer
Zum 1. Juli 2008 wird der Energieausweis erstmals verpflichtend für alle Wohngebäude eingeführt, die vor 1965 gebaut worden sind. Wer künftig Immobilien vermieten oder verkaufen möchte, muss ab diesem Stichtag vor Abschluss des Vertrages den Energieausweis vorlegen können.
"Energiekosten sind inzwischen ein wesentliches Entscheidungskriterium, wenn es um Miete oder Kauf einer Immobilie geht. Mit dem Energieausweis werden die Energiekosten transparenter und damit kalkulierbarer", so Wirtschafts- und Energieministerin Christa Thoben.
Um einer Verunsicherung von Immobilienbesitzern zu begegnen, hat die EnergieAgentur.NRW im Auftrag des NRW-Wirtschaftsministeriums das Info-Portal im Internet www.energieagentur.nrw.de/energieausweis eingerichtet. Hier gibt es u.a. einen Check, um zu prüfen, ob die eigene Immobilie einen Energieausweis benötigt.
"Rund 140 Euro gibt jeder Haushalt im Durchschnitt monatlich für den häuslichen Energieverbrauch aus, den Großteil für Heizung und Warmwasser. Der Energieausweis soll künftig deutlicher darüber informieren, wo das Geld bleibt", so Ministerin Thoben. Dazu bekommt der Mieter oder Käufer das Recht, vor Vertragsabschluss Einsicht in den Energieausweis des Gebäudes zu nehmen.
Der Energieausweis weist die Gesamtenergieeffizienz eines Gebäudes aus. Grundlage ist eine Richtlinie der Europäischen Union aus dem Jahr 2003, die in Deutschland mit dem Energieeinsparungsgesetz (E-nEG) und der Energieeinsparverordnung 2007 (EnEV) umgesetzt wurde.
Der Energieausweis muss Energiekennwerte über die Gesamtenergieeffizienz des Gebäudes, Vergleichwerte zu anderen Gebäuden und Modernisierungsempfehlungen enthalten. Der Energieausweis ist auch für alle Nichtwohngebäude ab dem 1. Juli 2009 verpflichtend. Hier werden neben der Bilanzierung der Energieeffizienz der Gebäudehülle, der Heiztechnik und Warmwasserbereitung auch die Energiekennwerte für die Beleuchtung und Klimatisierung ermittelt. Für öffentliche Gebäuden mit einer Nutzfläche von mehr als 1.000 qm - z. B. Verwaltungsgebäude, Schulen und Schwimmbäder - gilt zusätzlich die Pflicht, den Energieausweis an einer für die Öffentlichkeit gut sichtbaren Stelle auszuhängen.
Grundsätzlich werden zwei Arten von Energieausweisen unterschieden, die nach dem Energiebedarf und oder nach dem Energieverbrauch des Gebäudes ausgestellt werden. Beim Energiebedarfsausweis wird auf Grundlage der energetischen Qualität von Gebäudehülle (Fenster, Wärmedämmung) und haustechnischen Anlagen (Heizung, Warmwasserbereitung) mit Hilfe standardisierter Randbedingungen nach technischen Regeln der Energiebedarf des Gebäudes ermittelt.
Beim Energieverbrauchsausweis erfolgt die Einordnung des Gebäudes mit Hilfe eines Energieverbrauchkennwertes, der aus dem Energieverbrauch von drei aufeinander folgenden Jahren für die Beheizung und die zentrale Warmwasserbereitung (bei Nichtwohngebäuden zusätzlich Beleuchtung und Klimatisierung) ermittelt wird. Hierbei werden auch das Klima und längere Leerstände rechnerisch berücksichtigt.
Die Kosten für Energieausweise fallen je nach Art des Ausweises, Gebäudetyp und Gebäudegröße unterschiedlich aus. Energieverbrauchsausweise sind für Ein- und Zweifamilienhäuser ab etwa 50 Euro zu bekommen, Energiebedarfsausweise ab etwa 250 Euro. Energieausweise dürfen u.a. Architekten, Ingenieure und Energieberater im Handwerk ausstellen.
Für Wohngebäude, die ab 1965 errichtet wurden, kommt der Energieausweis zum 1. Januar 2009.
Weitere Informationen und telefonische Beratungen zum "Energieausweis":
EnergieAgentur.NRW, Kasinostr.19-21, 42103 Wuppertal, Tel.: 01803 19 0000 (9 Cent/Minute aus dem dt. Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer);
www.EnergieAgentur.NRW.de und
www.mein-haus-spart.de.
Der Online-Check "Wer braucht wann einen Energieausweis" findet sich unter: www.energieagentur.nrw.de/energieausweis.
Der Bürgermeister
- Agenda-Büro-
In Vertretung
Norbert Büscher
Beigeordneter
09.05.2008
Much räumt auf Mit 700 Teilnehmern stellte der diesjährige Müllsammeltag einen absoluten Rekord auf.
Trotz des eher kühlen Wetters ließen es sich die MucherInnen nicht nehmen, ihre Dörfer von all dem Müll und Unrat zu befreien, den achtlose Zeitgenossen überall verstreut hatten. Ca. 23 m³ Müll wurden hierbei zusammengetragen und anschließend mit großem Lkw und Anhänger zur Entsorgung abtransportiert.
Neben den Grundschulen Much, Schulstraße und Klosterstraße und Marienfeld, der offenen Ganztags-schule, dem Katholischen Kindergarten St. Martinus und den Kindergärten Marienfeld und Wellerscheid hatten sich dieses Mal sehr viele Dorfgemeinschaften an der Aufräumaktion beteiligt. Neben Neßhoven, Heinenbusch, Oberheiden, Tillinghausen, Weißenportz, waren auch Kreuzkapelle, Berzbach, Hetzenholz, Leverath, Wellerscheid, Marienfeld und Sommerhausen im Einsatz, außerdem das Kinder- u. Jugendparlament, zwei Gruppen des Hegerings Much, "Much aktiv", ein Team der "Mucher Heufresser" und die Lebenshilfe Rhein-Sieg.
Darüber hinaus hatten sich auch viele kleinere Familietrupps wie die Familie Schlimbach, Frau Pitschik und Familie Schmitz aus Much, Familie Hülck vom Kreizhof, Familie Söntgerath aus Engeld sowie Familie Schüller aus Wersch beteiligt
Norbert Büscher
Beigeordneter
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22.01.2007
Heizspiegel online Ratgeber Kommunale Heizspiegel sind ein erster Schritt, mehr Transparenz beim Heizenergieverbrauch und bei den Heizkosten von mit Erdöl, Erdgas und Fernwärme zentralbeheizten Mehrfamilienhäusern zu schaffen. Auf diese Weise soll die Höhe der Nebenkosten, die sog. "zweite Miete", bei der die Wärmekosten ein wesentlicher Bestandteil sind, in Teilen vergleichbarer gemacht werden.
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