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Im November 2007 startete im Kindergarten Hetzenholz unter der Leitung der Feng Shui Beraterin Michaela Adami-Eberlein das Projekt "Feng Shui im Kindergarten Himmelsleiter in Hetzenholz".


Ehrenamt des Monats 2008

September 2008
Beratungsstelle für Mucher Eltern

Juli 2008
Patenschaft über die öffentliche Grünanlage in Marienfeld

Juni 2008
100 Jahre Männergesangverein Wohlfarth

September 2008
Beratungsstelle für Mucher Eltern



Robin Ticic

Robin Ticic
Seit mehreren Jahren ist die gebürtige Amerikanerin, Robin Ticic, die in diesem Monat 60 Jahre jung wird, neben ihrer Arbeit als Trauma-Therapeutin in der ehrenamtlichen Elternarbeit unter anderem für den Kinderschutzbund tätig. Seit 1980 lebt sie in ihrer Wahlheimat Deutschland. In der Gemeinde Much wohnt Robin Ticic seit 1991. Sie ist verheiratet und hat selbst vier Söhne großgezogen. Um fit zu bleiben und den Kopf frei zu halten, ist Robin Ticic begeisterte Joggerin.

Vor 8 Jahren hatte sie die Idee in den Räumlichkeiten des Kinderschutzbundes eine Beratungsstelle für Mucher Eltern ehrenamtlich anzubieten. Jede Woche wird auf ihre ehrenamtliche Arbeit im Mitteilungsblatt hingewiesen und somit werden die Mucher Eltern ermuntert, sich mit ihren Problemen an Frau Robin Ticic zu wenden:

Elternberatungsstelle
Unabhängig - vertraulich - kostenlos
Frau Robin Ticic (Psychologin) hält ihre Sprechstunden nach vorheriger telefonischer Vereinbarung (Tel.: 912699) ab - bei Erziehungsfragen, Trennung, Schulproblemen, Missbrauch usw. - in Zusammenarbeit mit dem Dt. Kinderschutzbund, den Schulen, der Gleichstellungsbeauftragten und dem Kultur- und Freizeitzentrum.


Robin Ticic leistet sofortige und professionelle Unterstützung für Mucher Eltern, die eine Richtung suchen oder aufgrund der Probleme verzweifelt sind. In den 8 Jahren ihrer ehrenamtlichen Beratung konnte sie über 130 Familien aus Much helfen.

Die Dauer der Beratung ist je nach Problemlage unterschiedlich: einfache bis mehrstündige Sitzungen sowie einmalige bis vielfache Besuche. Robin Ticic hat für alle ein offenes Ohr und kann durch ihr enormes Fachwissen und ihre positive Ausstrahlung den Ratsuchenden Eltern helfen.

Bis vor einem Jahr hatte Robin Ticic ihre Praxis in Overath. Durch den räumlich bedingten Wechsel des Kinderschutzbundes nach Hetzenholz konnte sie ihr Angebot der kostenlosen Elternberatungsstelle in Much nicht mehr in der für sie wichtigen Verlässlichkeit und einfachen Erreichbarkeit für die Eltern gewährleisten. Aus diesem Grund suchte sie sich geeignete Räumlichkeiten in Much, um ihren Anspruch auf eine schnelle Hilfe für die besorgten Eltern auch weiterhin sicher zu stellen.

Die Beantwortung der Frage "Warum bieten Sie eigentlich ihren Beruf den Mucher Eltern ehrenamtlich an?" ist für Robin Ticic ganz einfach: "Mein Beruf ist meine Berufung und mein Hobby zugleich. Darüber hinaus fühle ich mich als Ausländerin in Much seit Jahren sehr wohl und möchte durch die Hilfe der Mucher Eltern meinen Beitrag zu einem lebenswerten und friedlichen Leben in Much leisten. Normalerweise benötigen die Ausländer stets die Hilfe der Deutschen. Durch meine Lebens- und Berufserfahrungen kann ich nun als Ausländerin etwas zurückgeben und darauf bin ich sehr stolz."

Vor gut zwei Jahren startete auf Initiative des Fördervereins der Grundschule Schulstraße ein neuartiges Projekt: "Stark genug für Kids". Seitdem gibt es erstmals in Much eine Kooperation zwischen dem Förderverein der GGS Schulstraße, einer ortsansässigen Psychologin, Robin Ticic, und dem Kultur- und Freizeitzentrum. Dieses Projekt verfolgt ebenfalls das Ziel, Eltern in Much in Fragen rund um die Erziehung zu unterstützen. Nachfolgend einige Themen, die bisher behandelt worden sind: Hausaufgaben, Streit zwischen Geschwistern in vernünftige Bahnen lenken, Schulweg - Was kann ich meinem Kind zutrauen – wie viel Schutz braucht es?, Was spielt der Computer mit unseren Kindern?, Wie bringe ich Familie und Beruf unter einen Hut?. Diese Vielfalt der Themen konnte nur durch großes ehrenamtliches Engagement der beteiligten Personen bewältigt werden.

Neben der ehrenamtlichen Elternarbeit hat Robin Ticic ihre Psychologische Praxis in Much mit dem Schwerpunkt Traumatherapie (in Zusammenarbeit mit dem Dt. Institut für Psychotraumatologie, Universität zu Köln) und arbeitet an einem Forschungsprojekt in den USA im Bereich Coherence Psychologie. Coherence Therapy ist eine Methodik, die entwickelt wurde, um nachhaltige Veränderung in möglichst kurzer Zeit zu erzielen und die neuesten Erkenntnisse über die Plastizität des Gehirns optimal zu nutzen. Robin Ticic ist maßgeblich an der Entwicklung der Ausbildung für Coherence-Therapeuten im englischsprachigen Raum beteiligt.


Juli 2008
Patenschaft über die öffentliche Grünanlage in Marienfeld


Seit 26 Jahren wohnt das Ehepaar Sara und Winfried Klein in Marienfeld, besitzt dort ein Haus mit einem eigenen Garten und engagiert sich aktiv für die Natur.

Anfang 2006 wurden 1.000 Bürgerinnen und Bürger ermittelt und persönlich angeschrieben als Ansprechpartner für ein großes und wichtiges Projekt mit dem Namen "Bürgerhaushalt". Im Sinne von mehr Bürgerbeteiligung und Bürgerverantwortung wurde dieses Projekt gestartet. Die schlechte finanzielle Situation der Gemeinde wurde dargestellt und Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Einnahme- und Ausgabesituation zu verbessern ist. So spielt z.B. der Standard bzw. das Niveau von Leistungen eine wichtige Rolle. Sollen beispielsweise die öffentlichen Flächen nur noch zurückhaltend gereinigt und gepflegt werden? Können Anwohner bestimmte Leistungen eigenverantwortlich übernehmen?

Das Ehepaar Klein wurde auch angeschrieben und Sara Klein überlegte nicht lange und schlug ihrem Mann Winfried vor, die Pflege der öffentlichen Grünanlage in Marienfeld zu übernehmen. Ihr Mann war sofort begeistert und nahm mit der Gemeinde Much Kontakt auf.

Sara und Winfried Klein vor der sehr gepflegten Grünanlage in Marienfeld
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Sara und Winfried Klein vor der sehr gepflegten Grünanlage in Marienfeld

Nach einigen Gesprächen begannen Sara und Winfried Klein mit den Arbeiten in der Grünanlage: Fällen von Bäumen, Brombeersträucher ausmachen, Sträucher schneiden, Unkraut hacken usw. Winfried Klein betont, dass sich auch Nachbarn an diversen Aktionen beteiligten und sie bei ihrer Arbeit unterstützten. Die Grünanlage ist den beiden Ehrenamtlichen so sehr ans Herz gewachsen, dass sie vor kurzem eine offizielle Pflegepatenschaft übernommen haben.

Doch wer denkt, mit dem Anlegen / Herrichten der Grünanlage wäre alles getan, liegt falsch. Die Anlage kann nicht wie eine natürliche Wiese oder Aue sich selbst überlassen werden, sondern bedarf der regelmäßigen Pflege. "Anfänglich waren wir mindestens einmal in der Woche dort, da die Pflanzen noch viel Pflege brauchten", erklärt Sara Klein.

Mittlerweile gehen beide in einem 14tägigen Rhythmus zur Grünanlage, um mit viel Freude und Sachverstand die Erde aufzulockern, Unkraut zu zupfen und Sträucher zurück zu schneiden. Seit 2006 haben die beiden viele Stunden Arbeit im Jahr für die Pflege investiert – selbstverständlich ehrenamtlich. Die aktiven Naturfreunde freuen sich, wenn die Pflanzen wachsen und gedeihen.

Die Liebe zur Natur liegt bei Kleins in der Familie. Auch heute noch verbringen die Ruheständler die meiste Zeit entweder im Garten oder an der frischen Luft bei langen Spaziergängen. Wandern ist eine Leidenschaft der beiden.

Eine Katze der Eheleute Klein schaut nach dem Rechten in der Grünanlage
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Eine Katze der Eheleute Klein schaut nach dem Rechten in der Grünanlage

Auf ihren Spaziergängen durch die Gemeinde Much sehen sie aber nicht nur schöne und gepflegte Stellen. Traurig sind sie über die Gleichgültigkeit von vielen Bürgerinnen und Bürger. Sie können es einfach nicht verstehen und wünschen sich, dass sich dies in Zukunft ändern wird, um die "bergisch schöne" Gemeinde Much wirklich zu erhalten.

Sara und Winfried Klein haben den Ernst der Lage erkannt und gehen mit gutem Beispiel voran. Dieses ehrenamtliche Engagement zur Verschönerung unserer Gemeinde Much ist lobenswert und es wäre wünschenswert, wenn sich zahlreiche Helferinnen und Helfer diesem Vorbild anschließen würden. Bei Interesse zur Übernahme von Pflegepatenschaften können Sie sich gerne mit Frank Sauerwein unter 02245 / 6839 in Verbindung setzen.


Juni 2008
100 Jahre Männergesangverein (MGV) Wohlfarth


Der MGV Wohlfarth war ursprünglich Kirchenchor an der Kreuzkapelle und entstand als solcher im Jahre 1896, als diese nach 22jähriger Vakanz wieder einen Seelsorger erhielt. Zu der Zeit, als Rektor Heinrich Ziemons 1908 an die Kreuzkapelle kam, veranstaltete der Kirchenchor ein großes Fest, dessen Reinertrag zur Beschaffung einer Fahne dienen sollte. Der Rektor jedoch hätte den Betrag lieber einem Fonds für neue Glocken zugeführt. Die Sänger erklärten sich zwar bereit, auch hierfür nochmals ein Fest durchzuführen, doch kam eine Einigung nicht zustande.

Gruppenbild zum 50jährigen Bestehen
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Gruppenbild zum 50jährigen Bestehen

Öffentliche Vorwürfe erregten den Chor so sehr, dass er aus dieser bedauerlichen Stimmung heraus seinen Sitz in Form eines weltlichen MGV nach Wohlfarth verlegte. Das Jahr 1908 ist demnach das Gründungsjahr des Männergesangvereins Wohlfarth (Quelle: Festschrift zum 50jährigen Bestehen des MGV Wohlfarth).

Im Jubiläumsjahr zählt der Chor unter der Leitung von Dirigent Johannes Götz (seit 1999) 23 aktive Sänger. Stellvertretend für die vielen Sänger sollten neben den Familien Fielenbach, Krahwinkel, Kraus und Kurtenbach, die in dem MGV Wohlfarth seit fast 100 Jahren teilweise mit bis zu drei Generationen zeitgleich gesungen haben, noch die genannt werden, die über 30 Jahre aktive Vorstandsarbeit ehrenamtlich geleistet haben und mehr als 50 Jahre Chorsänger sind:

Da ist zunächst Josef Fielenbach zu nennen, der 32 Jahre (1973 bis 2005) Vorsitzender des Vereins war und sich in besonderer Weise um den Chor verdient gemacht und ihn lange Jahre geprägt hat. Ebenfalls 32 Jahre war Ernst Ehrenberg Schriftführer des MGV und somit Mitglied des Vorstandes.

Aus dem aktuellen Vorstand sind noch Josef Keppler und Josef Schneider zu erwähnen. Josef Keppler ist nun bereits seit 50 Jahren Sänger und übt das Amt des Kassierers seit 35 Jahren aus.
Um die Noten kümmert sich seit 40 Jahren Josef Schneider. Zu jedem Auftritt trägt er den schweren Notenkoffer und sorgt vor jeder Probe für die Aktualität der Noten. Dem jetzigen Vorstand gehören noch Franz Pendrich (1. Vorsitzender) und Stefan Pietschak (Schriftführer) an.

Nach dem Krieg fand sich 1947 der MGV Wohlfarth wieder zusammen. Seit dieser Zeit ist Gerd Hoppe als dienstältester Sänger nun schon über 60 Jahre dabei.

Mit nunmehr 83 Jahren ist er immer noch hervorragend bei Stimme und der Solosänger des MGV. Ebenfalls 60 Jahre Sänger ist Helmut Siebel, auf dessen Tenorstimme der Chor keinesfalls verzichten kann. Mehr als 50 Jahre singen der 1. Tenor Alfons Heßling sowie im 2. Tenor Johannes und Herbert Fielenbach im 1. Bass.

Gruppenbild zum 100jährigen Bestehen
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Gruppenbild zum 100jährigen Bestehen

100 Jahre und kein bisschen leise geht es beim MGV Wohlfahrt im Jubiläumsjahr 2008 zu:

Das Jubiläum wurde am Samstag, dem 24. Mai 2008 in der Festhalle und dem Dorfvereinshaus in Marienfeld gebührend gefeiert. Der Abend stand unter dem Motto "Ein Abend mit Freunden". Der Verein konnte auf seinem Jubiläum viele befreundete Vereine und Gäste begrüßen und ließ das Fest zu einem unvergesslichen Abend für alle Anwesenden werden.

Jährliche Höhepunkte sind das seit 33 Jahren bekannte Sommerfest am 1. Wochenende im Juli auf dem Hof der Familie Fielenbach-Franken in Much-Hardt und das Stiftungsfest im Rahmen des Erntedankfestes in Birrenbachshöhe Ende August.

Das 34. Sommerfest findet in diesem Jahr vom 04. - 06. Juli in Much-Hardt statt. Seit fast 20 Jahren spendet der MGV Wohlfarth einen Teilbetrag seines Erlöses an die Sozialstation in Much, um deren Arbeit finanziell zu unterstützen.

Daneben gibt es viele kirchliche und weltliche Anlässe, bei denen der Chor auftritt. Seit einigen Jahren wird durch den gemeinsamen Dirigenten Johannes Götz eine Zusammenarbeit mit dem MGV Söntgerath und mit dem Quartettverein Eischeid sehr intensiv gepflegt. Es gibt gemeinsame Proben und Auftritte, bei denen man sich gegenseitig mit Sängern hilft, wenn einige aus den eigenen Reihen verhindert sind. Nach dem Motto: "Singen macht Freude! ", sind alle, die bei diesem schönen Hobby aktiv mitmachen wollen, im Chor herzlich willkommen. Wenden Sie sich dazu bitte an den Vorsitzenden Franz Pendrich, Telefon 02245-619472.

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