Gewappnet für das Räumen von 150 Kilometern Das Kommunalunternehmen bereitet sich auf den Wintereinbruch in der Gemeinde Much vor

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Die ersten Winterdienst-Einsätze haben bereits stattgefunden. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen, möchten wir Sie an einige wichtige Punkte erinnern.

In den kommenden Monaten wird das Kommunalunternehmen den Wetterbericht ganz genau verfolgen. Sobald Schnee oder Eisglätte vorhergesagt werden, kontrolliert ein Mitarbeiter schon um 2:45 Uhr in der Nacht verschiedene Straßen innerhalb der Gemeinde. Ist der Einsatz notwendig, verständigt er die Rufbereitschaft. Innerhalb von 60 Minuten beginnen die Fahrzeuge und die Handkolonnen mit dem Räumen und Streuen. Die Fahrzeuge sind ab 4:30 Uhr im Einsatz, bei besonderer Wetterlage bereits ab 3:00 Uhr. Die Einsatzzeit endet spätestens um 20 Uhr.

Aufgrund der Größe des Gemeindegebietes (78qkm) müssen die Mitarbeiter des Kommunal-unternehmens ständig Kompromisse eingehen zwischen personeller Leistungsfähigkeit und der Verkehrssicherheit. Daher werden nach einem festen Streuplan zunächst die Buslinien und die Straßen gestreut, die gefährlich und für den Verkehr wichtig sind, anschließend die wichtigen Durchgangsstraßen und zum Schluss die reinen Wohnstraßen.

Eine Garantie für schnee- und eisfreie Straßen gibt es allerdings nicht, denn Streu- und Räumfahrzeuge können nicht überall gleichzeitig sein. Oft bleibt Restschnee auf den Fahrbahnen liegen bzw. starker Schneefall bringt schnell wieder eine neue Schneedecke.

Probleme im Winterdienst gibt es trotz wiederholter Appelle immer wieder mit parkenden Fahrzeugen im Straßenraum.

Ein effektiver Winterdienst auf beiden Fahrbahnstreifen kann nur dann gewährleistet werden, wenn die Fahrer mit den Räumfahrzeugen nicht ständig „Slalom“ fahren müssen. Schneepflüge sind bis zu 3,50 m breit. Diese Restfahrbahnbreite muss als Durchfahrtsmöglichkeit gegeben sein, ansonsten können diese Straßen aufgrund der behindernd abgestellten Fahrzeuge nicht befahren werden.

Wenn nach Auskunft des Wetterdienstes in der Nacht mit Schneefall zu rechnen ist, ist auch jeder Berufstätige vorgewarnt, dass die Straßenverhältnisse am anderen Morgen nicht so optimal wie sonst sein werden. Wer auch an solchen Tagen pünktlich zur Arbeit erscheinen will und nicht darauf warten kann, bis die gemeindlichen Räumfahrzeuge die Straßen freigemacht haben, muss auch eigene Vorsorge treffen. Hierzu gehört neben dem Einrechnen der Zeit für das Freilegen des PKW’s von Eis und Schnee und längerer Fahrtzeit zur Arbeitsstätte auch das Benutzen von Zusatzausrüstung wie Anfahrhilfen oder Schneeketten, um „von der Stelle zu kommen“.

Die Einsatzkräfte sind bemüht, den Winterdienst so schnell und effektiv wie möglich durchzuführen. Es versteht sich aber auch von selbst, dass bei extremen Witterungsverhältnissen auch zu Verspätungen und Verzögerungen im üblichen Tagesablauf kommen kann. Deshalb bitte ich Sie um Verständnis, wenn einmal der Winterdienst nicht so ablaufen kann oder abläuft, wie wir uns das alle vorstellen. Bedenken sie bitte auch die langen Einsatzzeiten der Mitarbeiter, und den auftretenden Stress (Nachtzeit, schlechte Sicht, Hindernisse an und auf den Fahrbahnen, fremde Arbeiten mit unhandlichen Fahrzeugen usw.), dem die Fahrzeugbesatzungen ausgesetzt sind.

Sie können sicher sein, dass die Mitarbeiter im Bauhof auch unter extremen Bedingungen ihr Bestes geben und engagiert und motiviert bei der Sache und für Sie unterwegs sind.

Haben Sie noch Fragen oder Anregungen, dann melden Sie sich bitte bei Frau Lippki unter der Telefonnummer 02247-7560710 bzw. bei Herrn Kettwig unter 02247-7560712.

 

Much, den 21.11.2025

 

Gemeinde Much

Der Bürgermeister

Im Auftrag

 

Nicole Menger