Steuern rauf – warum?

Meldung vom

Die finanzielle Situation der Gemeinde ist und bleibt angespannt.

Diese Aussage trifft seit Jahren auf die Gemeinde Much zu. Dennoch dürfen auch die Entwicklung der Gemeinde und Investitionen in die Infrastruktur nicht zu kurz kommen. Und ganz nebenbei leistet die Verwaltung auch einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge vor Ort. Nur all diese Leistungen müssen finanziert werden und dabei leisten die sogenannten Realsteuern einen wichtigen Beitrag. Grundsteuer A und B sind verlässliche Einnahmequellen, die Gewerbesteuer der Höhe der Erträge nach sogar noch relevanter für den angestrebten Haushaltsausgleich.
Aus diesem Grund ist die Anpassung der Realsteuerhebesätze in diesem Jahr mit den neuen Hebesätzen für die Grundsteuer A in Höhe von 400 %-Punkten (Vorjahr: 320 %-Punkte), Grundsteuer B in Höhe von 650 %-Punkte (Vorjahr: 560 %-Punkte) und Gewerbesteuer in Höhe von 500 %-Punkten (Vorjahr: 450 %-Punkte) deutlich ausgefallen. Diese Anpassungen sind niemandem leicht gefallen, weder Verwaltung noch Politik. Bereits in den Sitzungen des Rates vom 28.10.2021 wurde der Kämmerer damit beauftragt, mit diesen Hebesätzen zu planen. Eine Verbesserung der ersten Einschätzungen hat sich leider nicht ergeben, sodass im Haupt- und Finanzausschuss am 25.11.2021 sowie letztendlich im Rat am 15.12.2021 die Hebesätze beschlossen wurden. Und auch mit diesen erhöhten Hebesätzen gelingt es noch nicht, den geforderten Haushaltsausgleich darzustellen. Dennoch leisten diese Steuererträge einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des Eigenkapitals und damit der Handlungsfähigkeit zukünftiger Generationen.

Für Rückfragen und Anmerkungen zur aktuellen Haushaltssituation der Gemeinde steht der Kämmerer, Herr Christopher Salaske, christopher.salaske@much.de, Tel.: 02245 68-17 gerne zur Verfügung. Der Entwurf des Haushaltsplans 2022 kann auf der Homepage der Gemeinde (www.much.de/rathaus/finanzen) eingesehen werden.